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Schaubild Die Rentenformel Die Rentenformel
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Die Säulen der Altersvorsorge


Das Drei-Säulen-Modell


| Bild: Junge reicht Mädchen Hand | Die Alterssicherung in Deutschland stützt sich auf drei Säulen: die gesetzliche Rentenversicherung, die betriebliche Altersversorgung und die private Altersvorsorge. Dieses System wird traditionell Drei-Säulen-Modell genannt.

Die gesetzliche Rentenversicherung ist eine Pflichtversicherung. Sie zahlt Renten bei Erwerbsminderung und im Alter, kümmert sich um die Gesundheit der Berufstätigen durch die Finanzierung von Rehabilitationsmaßnahmen oder zahlt nach dem Tod des Beitragszahlers Renten an dessen Hinterbliebene. Jeder, der Lohn oder Gehalt bekommt, muss einen bestimmten Betrag seines Einkommens in die Rentenversicherung einzahlen – bis zu einer bestimmten Obergrenze, der Beitragsbemessungsgrenze.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich diesen Beitrag. Von dem Geld werden die Renten für die heutige Generation der Ruheständler bezahlt. Doch die Beiträge der arbeitenden Generation reichen allein nicht mehr aus, um die Ausgaben der Rentenversicherung zu finanzieren. Über ein Viertel aller Ausgaben wird bereits durch einen Bundeszuschuss, also aus Steuergeldern, finanziert. Weil die gesetzliche Rente an ihre Grenzen stoßen wird, werden die betriebliche und private Altersvorsorge immer wichtiger. Der Staat fördert sie über Zuschüsse und das Steuerrecht.

mehr zum Thema betriebliche Altersversorgung

mehr zum Thema private Altersvorsorge

Auf der nächsten Seite geht es um die Finanzierung der Altersvorsorge.
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Kommentar [2 Kommentare]

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Dr. Al Z. Heymer am 23.03.2010 / 11:06
Weil der Staat kein Geld hat
Gordon am 23.03.2010 / 10:30
Wieso finanziert man nicht auch die gesetzliche Rentenversicherung über das Kapitaldeckungsverfahren? Wenn man eine Zeit lang keine Beiträge zahlen kann (zum Beispiel durch Arbeitslosigkeit) könnte das doch für diese Zeit der Staat tun.