Special Individualversicherung – 2010
Was bedeutet dir Sicherheit?

Junger Mann
© Ingram Publishing
Manchen gibt ein fester Job Sicherheit, anderen ein konkreter Lebensplan oder der Glaube an ein Leben nach dem Tod. Sicherheit ist ein natürliches Bedürfnis der Menschen und fundamental für ihr Wohlergehen. Sowohl der Sozialstaat, als auch Versicherungen übernehmen Risiken, um dem Bedürfnis nach sozialer und finanzieller Absicherung nachzukommen.

Fabienne: „Nach dem Studium will ich einen sicheren Job, nichts, was in zehn Jahren nicht mehr gefragt ist. Sicherheit ist Stabilität. Also, dass ich keine Angst haben muss, dass etwas Unerwartetes passiert.“

Verena: „Dass ich eine Ausbildungsstelle habe gibt mir Sicherheit, weil ich einerseits Geld verdiene und zum anderen weiß, dass meine Zukunft mit einer Ausbildung viel sicherer ist. Wenn ich fertig bin, habe ich etwas, auf das ich immer zurückgreifen kann.“

Thomas: „Ich spiele Handball und da gibt mir die Mannschaft immer ein Gefühl von Sicherheit. Wenn ich mal einen schlechten Tag habe oder einen Fehler mache, weiß ich, dass ich von keinem verurteilt, sondern unterstützt und ermutigt werde. Dieses Teamgefühl hilft mir nicht nur auf dem Feld, sondern auch privat, weil wir nicht nur eine Mannschaft, sondern auch Freunde sind.“

Mathias: „In Deutschland haben wir im Gegensatz zu anderen Ländern echt Glück. Alles ist durch Gesetze geregelt – sei es im Straßenverkehr, im Internet oder beim Einkaufen. Das gibt Sicherheit.

Bedürfnis nach Sicherheit

Drei Freunde
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Das Leben birgt die unterschiedlichsten Risiken. Ein Leben in möglichst großer Sicherheit war schon immer das Bestreben der Menschen. Der US-amerikanische Psychologe Abraham Maslow hat im Jahr 1943 ein Modell entwickelt, um die Motivation von Menschen zu beschreiben.

In der so genannten Bedürfnispyramide bilden die menschlichen Bedürfnisse die einzelnen Stufen und bauen aufeinander auf. Die körperlichen Existenzbedürfnisse wie Nahrung, Wärme, Gesundheit oder Schlaf bilden in diesem Modell die Basis auf der untersten Stufe. Sicherheitsbedürfnisse wie das nach Recht und Ordnung, nach Schutz vor Gefahren, nach einem festen Einkommen oder sozialer Absicherung stehen an zweiter Stelle.

Nach Ansicht von Maslow versuchen die Menschen zuerst, die Bedürfnisse der niedrigsten Stufen zu befriedigen, bevor sie die Bedürfnisse der nächsten Stufe in Angriff nehmen. Bedürfnisse der höheren Stufen können soziale Bedürfnisse wie das nach Liebe, Anerkennung oder Freundschaft sein oder das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung.
(nach: Duden Schülerlexikon: Wirtschaft, Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim und DUDEN PAETEC GmbH, Berlin 2003)

Junge Frau in der Ausbildung
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Je nach Lebenssituation, natürlichen Umweltbedingungen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen und persönlicher Risikobereitschaft kann Sicherheit deshalb sehr unterschiedliche Bedeutungen haben. Während es einem Jugendlichen im Irak vielleicht eher Sicherheit gibt, wenn Polizisten die Straße absichern, auf der er sich bewegt, denkt ein Jugendlicher in Deutschland beim Thema Sicherheit vielleicht zuerst an Verhütungsmittel oder ein Navigationsgerät.

Mit dem Risiko-Typ-Test in der Rubrik Interaktiv kannst du herausfinden, zu welcher Gruppe Risiko-Typ du gehörst und wie groß dein Sicherheitsbedürfnis ist.

Auf der nächsten Seite geht es darum, wie der Staat und Versicherungen für Sicherheit sorgen.
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Zusätzliche Informationen

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