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Unternehmen Versicherung

Versicherungskapital gut angelegt

Junger Mann lehnt sitzend an einem Fußballtorpfosten, junge Frau im Hintergrund Was den Versicherungen an Geldern zufließt, legen sie Gewinn bringend an, das erwarten auch ihre Kunden – die Versicherungsnehmer. Denn von dem Überschuss, den ein Versicherungsunternehmen erwirtschaftet, profitieren im Wesentlichen die Kunden.

Bei einer privaten Rentenversicherung oder einer Kapitallebensversicherung gibt es garantierte Leistungen und zusätzliche Überschussbeteiligungen. Damit die Versicherung die Leistungen nach 30 oder gar 40 Jahren Vertragslaufzeit auch wirklich zahlen kann, ist sie gesetzlich verpflichtet die Beiträge äußerst vorsichtig, das heißt reichlich zu kalkulieren. Darüber wacht ein „verantwortlicher Aktuar“.

Wenn die vorsichtigen Prognosen über Zinsen, Sterblichkeit und Kosten positiv übertroffen werden, erwirtschaftet die Versicherung Überschuss. Per Gesetz ist sie verpflichtet, mindestens 90 Prozent des Überschusses an die Versicherten weiterzugeben. Tatsächlich wird in der Praxis aber erheblich mehr gutgeschrieben. Obwohl die Überschussbeteiligung (für neu anfallende Überschüsse) aufgrund der veränderten Kapitalmarktsituation abgesenkt werden musste, profitieren die Versicherten weiterhin von durchschnittlich vier bis viereinhalb Prozent Rendite und genießen darüber hinaus Versicherungsschutz.

Den Kunden wird also schon bei Vertragsabschluss gesagt, wie hoch das Vermögen ist, das sie oder ihre Hinterbliebenen bei Vertragsablauf erhalten (die Mindestverzinsung, die bei Vertragsabschluss vereinbart wird, ist über die gesamte Laufzeit garantiert). Wie hoch darüber hinaus die Überschussbeteiligung voraussichtlich ausfällt, legen unverbindliche Beispielrechnungen dar.

Strenge Regeln einhalten!

Lebensversicherer müssen gesetzliche Vorschriften bei der Kapitalanlage der Beiträge beachten. Die Einhaltung wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht. Das Ziel dieser Regeln: das den Kunden gegebene Leistungsversprechen zu erfüllen und gleichwohl gute Renditen zu erwirtschaften.

Zentrales Merkmal der Anlagepolitik für Kapitallebens- und Rentenversicherungen ist daher die Sicherheitsstrategie. Sie folgt dem Grundsatz der Mischung und Streuung. Das heißt, die Lebensversicherer dürfen nicht „alles auf eine Karte setzen“, sondern müssen verschiedene Kapitalanlagen wie Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Grundstücke berücksichtigen. Nur diese besondere Vorgehensweise ermöglicht es, dem Kunden über Jahrzehnte die garantierte Mindestverzinsung zu gewähren.

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