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Special Berufseinstieg – 2005


Job gesucht – und gefunden


Analysiere sich selbst!

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© Ingram Publishing
|
Um deinen Traumjob zu finden, musst du dir vorher über deine eigenen Fähigkeiten, Stärken, Wünsche und Ziele klar werden. Nachfolgend findest du eine Checkliste für deine Selbstanalyse:

  • Welche fachlichen und beruflich-praktischen Stärken/Fähigkeiten und Schwächen habe ich?

  • In welchen Situationen habe ich meine Stärken/Fähigkeiten erworben oder unter Beweis gestellt?

  • Vor der Entscheidung für ein Studium oder einen Arbeitsplatz: Wie ausgeprägt sind die geforderten Schlüsselqualifikationen bei mir?

  • Welche Stärken und Schwächen resultieren aus meiner Ausbildung?

  • Welche Stärken und Schwächen ergeben sich aus meiner Persönlichkeit und meinen Charakter?

  • Wie sehen mich die Anderen – im Gegensatz zu mir selbst?

  • Wie kann ich meine Stärken weiter ausbauen und meine Schwächen verringern?

  • Was ist meine berufliche und persönliche Zielvorstellung?

(Quelle: www.bewerben.de, Stand: Juli 2005)

Vergiss, was deine Eltern beruflich von dir erwarten, sondern überleg dir, welche Fähigkeiten und Kenntnisse du in der Schule, in einem Praktikum, bei ehrenamtlichen Tätigkeiten entwickelt hast. Was fällt dir besonders leicht, was bereitet dir Schwierigkeiten?

Sei ehrlich mit dir selbst und schreib alles auf, was dir einfällt – auch die kleinsten Details können dir weiterhelfen. Die Mühe lohnt sich, denn erst wenn du dir deine Stärken und Schwächen bewusst gemacht hat, kannst du deinem potenziellen Arbeitgeber überzeugend vermitteln, was du anzubieten hast und warum du der/die Richtige bist. Dann weißt du auch, an welchen Defiziten du noch zielgerichtet arbeiten musst. Bei www.bewerben.de kannst du dir kostenlos eine Tabelle herunterladen und dein persönliches Stärken-Schwächen-Profil erstellen.

Weitere Tipps und Hinweise findest du im Kapitel Bewerbung. Auch die Bundesagentur für Arbeit hilft dir weiter mit ihren Berufsinformationszentren (BIZ) in ganz Deutschland und ihrer Homepage www.machs-richtig.de.

Trau dich was Neues!

Im Ausbildungsbereich tut sich was! Jedes Jahr werden neue Ausbildungsberufe angeboten, die sich der wandelnden Wirtschaftssituation anpassen. Wer hier zu den ersten Absolventen gehört, kann sich über einen beruflichen Vorsprung freuen. Ab August 2005 können sich Berufsanfänger beispielsweise zum/zur Kaufmann/Kauffrau für Tourismus und Freizeit ausbilden lassen.

Auch in der Kommunikations- und IT-Branche eröffnen sich ständig neue Tätigkeitsfelder – nicht nur für Computerfreaks! Infos über Berufe, die in den letzten Jahren entstanden sind oder modernisiert wurden, findest du unter www.bibb.de in der Rubrik „Berufe“ sowie unter www.dihk.de, Rubrik „Aus- und Weiterbildung“/„Ausbildungsberatung“.

Wer sucht, der findet!

Es gibt viele Anlaufstellen für deine Suche nach einem Ausbildungsplatz oder einem neuen Job. Hier eine Übersicht:

Internet

Das Web ist neben der Zeitung die wichtigste Quelle für Jobsucher. Entweder bewirbst du dich direkt auf eine ausgeschriebene Stelle oder gibst deinen Lebenslauf in eine Datenbank ein, aus der Arbeitgeber geeignete Kandidaten auswählen können. Eine Auswahl an Jobbörsen und weiteren Anlaufstellen findest du im Bereich „Material“.

Zeitungen und Fachzeitschriften

Lokale und überregionale Zeitungen veröffentlichen in der Regel zweimal in der Woche Stellenanzeigen. Falls du schon einen bestimmten Berufszweig oder eine spezielle Branche im Blick hast, lohnt sich auch ein Blick in Fachzeitschriften, die üblicherweise einmal im Monat erscheinen. Einen Überblick über die in Deutschland erhältlichen Fachzeitschriften erhältst du unter www.fachzeitschriften-portal.de.

Job- und Ausbildungsmessen

Job- und Ausbildungsmessen sind eine gute Möglichkeit, Unternehmen, die beruflichen Nachwuchs suchen, kennen zu lernen und mit Mitarbeitern aus der Personalabteilung vor Ort zu sprechen. In deiner Bewerbung kannst du dich dann auf dieses Gespräch beziehen. Ordentliche Kleidung, ein freundliches Auftreten und ein Ordner mit Kopien des Lebenslaufs und der Zeugnisse sind Pflicht. Infos im Internet unter anderem bei www.azubitage.de und www.einstieg.com.

„Vitamin B“

Kontakte über Lehrer, Eltern, Bekannte und Freunde können dir bei der Suche nach einem Job sehr hilfreich sein. Ein großer Teil der Jobs wird gar nicht erst ausgeschrieben, sondern über Beziehungen („Vitamin B“) vergeben. Hör dich mal in deinem Bekanntenkreis um und teile möglichst vielen Leuten mit, an was für einer Ausbildung oder an welchem Job du interessiert bist.

Initiativbewerbungen

Wenn du dich für ein ganz bestimmtes Unternehmen interessierst, solltest du dich dort auch dann bewerben, wenn gerade keine passende Stelle ausgeschrieben ist. Bei einem Telefonat mit der Personalabteilung (Namen des Mitarbeiters notieren!) kannst du dich kurz vorstellen und erläutern, warum du gerade in diesem Unternehmen arbeiten möchtest. So bringst du dich ins Gespräch und erfährst möglicherweise vorab von Stellen, die bald annonciert werden sollen. Weitere Tipps erhältst du auch im Kapitel Bewerbung auf dieser Website.

Wie du bei Bewerbungen die Nase vorn hast und beim Einstellungstest oder Assessment-Center gut abschneidest, erfährst du auf der nächsten Seite.

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