„basic“ im Unterricht
Die Zukunft des Sozialstaats
| Bild: Junge mit Kappe
© Oliver Rüther
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So viel ist sicher: Wenn ich alt bin, krank werde, einen Arbeitsunfall habe, pflegebedürftig oder arbeitslos bin, kann ich auf Hilfe aus der Sozialversicherung zählen – zumindest im Sinne einer Grundversorgung. Denn in Deutschland bietet die gesetzliche Sozialversicherung Schutz vor den wichtigsten Lebensrisiken. Doch wie weit reicht dieser Schutz, und wird das auch in Zukunft noch so sein?

Die sozialen Sicherungssysteme stehen unter finanziellem Druck – vor allem die Rente: Immer weniger Erwerbstätige müssen mit ihren Beiträgen immer mehr Rentnerinnen und Rentner finanzieren. Die Lage wird durch viele weitere Faktoren verschärft, allen voran die jahrelange hohe Arbeitslosigkeit, die Frühverrentung und die finanziellen Lasten der Wiedervereinigung Deutschlands.

Bei der letzten Rentenreform wurden tief greifende Einschnitte beschlossen. Der Rentenbeitragssatz wurde von 19,5 auf 19,9 Prozent angehoben. Das Renteneintrittsalter wird schrittweise von 65 auf 67 Jahre erhöht. Durch einen Nachholfaktor in der Rentenformel werden jetzt notwendige, aber rechtlich nicht mögliche Rentenkürzungen mit künftigen Rentensteigerungen verrechnet, was zu weiteren Nullrunden für Rentner führen kann. Das Rentenniveau wird also weiter sinken.

Jeder Einzelne muss in Zukunft mehr Eigeninitiative ergreifen und zusätzlich für das Alter vorsorgen. Dazu bedarf es informierter Verbraucher, die wissen, was das System der sozialen Sicherung leistet und wie sich die aktuellen Reformen auswirken. Sie sollten mit den Möglichkeiten privater Vorsorge vertraut sein und kompetent entscheiden können, welche Angebote für sie die richtigen sind. Damit einher geht der Bildungsauftrag an die Schule, Jugendliche frühzeitig auf die Anforderungen im Erwerbsleben vorzubereiten und ihnen praxisorientiert Wissen über Sozialversicherung und individuelle Vorsorge zu vermitteln.

Das Medienpaket „Safety 1st basic“...

... ist ein Informationsangebot für Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 an allgemeinbildenden Schulen. Es wurde von der Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e. V. in Zusammenarbeit mit dem Informationszentrum der deutschen Versicherer in Berlin entwickelt und bietet einen ersten Überblick über das System staatlicher und privater Vorsorge.

Zum Medienpaket „Safety 1st basic“ gehören neben dem Internetauftritt ein Schülermagazin und eine Lehrerhandreichung (> hier zum Download). In dem Bereich für die Sekundarstufe I sind ergänzende Materialien zu den Broschüren zu finden sowie Wissenswertes und Kurioses zum Thema Versicherungen, aktuelle Cartoons, ein Quiz, ein interaktiver Rentensimulator, Arbeitsblätter, Schaubilder und ein umfassendes Lexikon. Ein eigener Bereich für die Sekundarstufe II (www.safety1st.de/plus) bietet darüber hinaus aktuelle Themenspecials und jede Menge vertiefende Informationen für Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 12/13. Auch junge Berufstätige können sich hier im Selbststudium über die Möglichkeiten gesetzlicher und privater Vorsorge informieren. Unter dem Titel „Safety 1st plus“ gibt es für die Sekundarstufe II ein eigenes Schülerheft sowie eine begleitende Lehrerbroschüre (> hier zum Download).
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Zum Download

| Bild: Titelbild basic |
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